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Unser Schulkonzept

 
 

Das Konzept der Gesamtschule Bad Driburg-Altenbeken

Unsere Schule arbeitet nach dem unten beschriebenen Konzept der Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen und hat bereits von Beginn an ein eigenes Profil entwickelt, das auf einem Wandel der Lernkultur basiert. Zum besonderen Profil der Schule gehört die Arbeit in den Lernbüros, Projekten und Lernprofilen. Nährere Informationen dazu finden Sie unter den angegebenen Links.

Das Konzept der Gesamtschule Bad Driburg - Altenbeken wird in seiner genauen Ausprägung im Laufe der Jahre lebendig wachsen.

An unserer Schule unterrichten Lehrkräfte aller Schulformen mit der Lehrbefähigung für die Sekundarstufen I und II. Jede Klassenleitung besteht aus zwei Personen, vorzugsweise einem Mann und einer Frau. Die Schule ist eine Ganztagsschule, d. h. montags, mittwochs und donnerstags findet der Unterricht bis maximal 15.45 Uhr statt, dienstags und freitags endet er nach der 6. Stunde um 13.15 Uhr. Einen Beispielstundenplan finden Sie hier.


An der Gesamtschule Bad Driburg - Altenbeken werden folgende Abschlüsse möglich sein:
- Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und 10
- Mittlerer Schulabschluss FOR („Mittlere Reife“)
- Mittlerer Schulabschluss FOR Q(„Mittlere Reife“ mit Qualifikation für die Gymnasiale Oberstufe)
- Fachhochschulreife („Fachabitur“) nach Klasse 12
- Abitur/Allgemeine Hochschulreife nach Klasse 13 (Zentralabitur NRW)

Die Schule ist eine Schule, in der auch Mädchen und Jungen mit sonderpädagogischem Förderbedarf angemeldet, unterrichtet und gefördert werden können.

 
 

Alle Informationen zu unserem Schulkonzept stehen Ihnen in der Schulbroschüre auch zum Download zur Verfügung:


Die Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen

Alle Kinder, die eine Berechtigung zum Übergang in die 5. Klasse haben, können die Gesamtschule besuchen. Es gibt keine Auslese nach Leistung oder nach angestrebtem Schulabschluss.

Das Prinzip der individuellen Förderung ist das Grundprinzip der Gesamtschule. Ein Junge oder ein Mädchen hat also die Chance, sich im Laufe der Sekundarstufe I so zu entwickeln, dass grundsätzlich jeder Schulabschluss möglich ist. Dies wird ermöglicht und gefördert durch die innere Differenzierung, die Leistungsdifferenzierung und die Neigungsdifferenzierung und durch die Tatsache, dass niemand „abgeschult“ wird, wenn Leistungsschwierigkeiten auftreten. Auch das Sitzenbleiben ist fast vollständig abgeschafft.

Innere Differenzierung: Der Unterricht in allen Fächern soll an der Gesamtschule so gestaltet sein, dass die unterschiedlichen Schüler und Schülerinnen entsprechend ihrem Leistungsvermögen gefördert werden. Es gibt Aufgaben mit unterschiedlicher Schwierigkeit, so dass Lernerfolge für alle auf allen Niveaus möglich werden. Dies führt bei den Lernenden häufig zu einer Orientierung „nach oben“.

Fachleistungsdifferenzierung: Damit die Schulabschlüsse bundesweit ohne Probleme anerkannt werden, ist es Pflicht, dass die Gesamtschulen die Fächer Deutsch, erste Fremdsprache, Mathematik und Naturwissenschaften auf zwei Anspruchsebenen anbieten, in der Regel beginnend mit Klasse 7. Das geschieht durch Erweiterungs- und Grundkurse. Einige Gesamtschulen gestalten die Leistungsdifferenzierung ähnlich wie die innere Differenzierung. Dieses Konzept heißt „klasseninterne Differenzierung“.

Neigungsdifferenzierung: Die Schülerinnen und Schüler wählen mindestens ein Wahlpflichtfach aus dem Angebot der Schule. Somit können sie durch Schwerpunktbildung ihre Stärken ausbauen, ohne dass dies mit der Entscheidung für einen bestimmten Schulabschluss verbunden ist. Denn diese Fächer sind hinsichtlich der Abschlüsse gleichwertig. Darüber hinaus können sie ab Jahrgang 8 in so genannten Ergänzungsstunden weitere Neigungsfächer wählen.

An der Gesamtschule arbeiten Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen zusammen.

Der Kooperation mit den Eltern wird eine hohe Bedeutung zugemessen. Sie findet in verschiedenen Bereichen des Schullebens intensiv statt.

Auch die Öffnung von Schule und die Kooperation mit dem Umfeld, z.B. mit Betrieben oder Vereinen, gehören zum Selbstverständnis der Gesamtschulen.

Welchen Abschluss ein Schüler oder eine Schülerin am Ende von Klasse 10 erwirbt, hängt von den besuchten Fachleistungskursen und den erzielten Noten in allen Fächern ab.

Die Oberstufe an Gesamtschulen führt in drei Jahren zum Abitur. Dieses wird also nach insgesamt 13 Schuljahren vergeben.

 
 

Arbeit in den Doppeljahrgängen

Alle Schülerinnen und Schüler starten in Klasse 5 und 6 gemeinsam ohne Zuordnung zu einem Bildungsgang oder Schulabschluss. Der Unterricht findet überwiegend im Klassenverband statt.

In den meisten Unterrichtsstunden bauen die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten zum selbstständigen Lernen aus. Sie lernen, selbsttätig und trotz unterschiedlicher Fähigkeiten gemeinsam zu lernen. Dabei kommt dieser Unterricht nicht nur den langsam Lernenden zugute, sondern auch die Leistungsstarken profitieren von den schüleraktiven Lernformen, da auch sie in ihrem eigenen Tempo lernen können und sich nicht dem Mittelfeld der Klasse anpassen müssen.

In Klasse 6 beginnt die Wahlpflichtdifferenzierung. An allen Gesamtschulen werden eine zweite Fremdsprache (meist Französisch oder Spanisch), ab Klasse 7 auch Naturwissenschaften und Arbeitslehre angeboten. Auch eine weitere Fremdsprache (z. B. Latein) und/oder das Fach „Darstellen und Gestalten“, in dem die künstlerischen Fächer zusammen arbeiten, sind denkbar. Das in Klasse 6 bzw. in Klasse 7 gewählte Wahlpflichtfach wird bis Klasse 10 belegt und ist das vierte Hauptfach.

In Klasse 7 beginnt die Fachleistungsdifferenzierung auf zwei Niveaus in den Fächern Englisch, Mathematik und Deutsch.

Ab Klasse 8 bietet die Gesamtschule so genannte Ergänzungsstunden an. Die Schülerinnen und Schüler lernen hier die zweite Fremdsprache, andere bereits die dritte, oder sie wählen aus dem Angebot der Schule Inhalte aus, die in besonderem Maße ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechen. Hier kann es um technische sowie künstlerische Bereiche oder z. B. neue Medien gehen.

Die Differenzierungskurse in Englisch, Deutsch und Mathematik werden in Klasse 9 und 10 fortgeführt. Hinzu kommt eine Leistungsdifferenzierung in Grund- und Erweiterungskurse in einem der Fächer Chemie oder Physik. Hierüber entscheidet die Schule.

Die Entscheidung über den Schulabschluss wird je nach den erreichten Leistungen erst im Laufe des 9. und 10. Schuljahres gefällt. Am Ende der Klasse 9 wird der Hauptschulabschluss vergeben. Wird dieser nicht erreicht, muss das Schuljahr wiederholt werden. Je nach Leistungsfähigkeit können die Jugendlichen nach dem 10. Schuljahr folgende Abschlüsse erreichen:

· Hauptschulabschluss nach Klasse 10
· Fachoberschulreife („Mittlere Reife“)
· Fachoberschulreife mit Qualifikation

Welcher Abschluss erreicht wird, hängt von der Menge der Erweiterungskurse und den Noten in allen Fächern ab.

In der Oberstufe, den Klassen 11 bis 13 der Gesamtschule, gelten dieselben Lehrpläne und Bestimmungen wie für die Oberstufe am Gymnasium. Am Ende der Jahrgangsstufe 12 können die Schüler und Schülerinnen wie in Gymnasien den schulischen Teil der Fachhochschulreife erwerben. Nach der Klasse 13 erwerben sie mit dem Abitur die allgemeine Hochschulreife.

 
 

Übersicht: Gesamtschullaufbahn

Übersicht Gesamtschullaufbahn


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