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Klassencoaching des Jahrganges 7
Pfarrer Burkhardt Nolte coachte an je einem Tag eine Klasse des Jahrganges 7 der Gesamtschule Bad Driburg

 
 
Beim Aufwärmspiel durften die Schülerinnen und Schüler zeigen, wer am stärksten ist.zoom
Die Klasse 7e zeigt hier ihre in den Gruppen gebastelten NASA-Space-Shuttles.zoom
Nach einer abschließenden gemeinsamen Feedback-Runde war schließlich das Coaching beendet.  zoom

„Der Tag hat uns sehr, sehr viel Spaß gemacht!“ war der Gesamtkanon der Schülerinnen und Schüler des Jahrganges 7 der städtischen Gesamtschule Bad Driburg. Die Schülerinnen und Schüler stuften das Coaching als sehr positiv ein. An je einem Tag führte Pfarrer Nolte jeweils bei einer Klasse des Jahrganges 7 Formen des Teambuildings durch. Auch für die Klassenlehrer der jeweiligen Klassen ein interessanter Tag, um die Schülerinnen und Schüler außerhalb des Unterrichts vielfältig erleben zu können. 

Der Coaching-Tag war für jede Klasse gleich aufgebaut: Gemeinsam mit den Klassenlehrern bewältigten die Schüler den Fußmarsch zum Pfarrzentrum, wo Burkhardt Nolte und Max Nolte auf die Klassen bereits warteten. Der Tag gliederte sich dann immer in dieselben drei Abschnitte: Im ersten Drittel des Tages wurden kooperative Spiele, aber auch Vertrauensspiele, gespielt, um das Eis zwischen den Schülerinnen und Schülern zu brechen und eine lockere Atmosphäre zu schaffen. Im zweiten Drittel wurde der einzelne Schüler als Individuum ins Zentrum gestellt: Wer bin ich und welche Rolle habe ich in meinem Leben? Im dritten und letzten Abschnitt ging es dann um den Schüler als Gruppenmitglied. 

Pfarrer Nolte eröffnete den ersten Abschnitt des Tages mit den Worten „Jeder blamiert sich, so gut er kann“. So wurde anhand verschiedener Spiele und guter Musik eine lockere Atmosphäre geschaffen. Auch die Vertrauensspiele machten den Schülerinnen und Schüler sehr viel Spaß. Nach dem bunten Treiben wurden im zweiten Abschnitt des Tages ruhigere Töne eingeschlagen: Unter entspannender Musik sollten alle Schülerinnen und Schüler auf dem Boden mit Kreppband ihre eigene Welt darstellen, um dann in die Mitte ihren Namen zu kleben und alles Wichtige aus ihrem Leben nah an ihren Namen oder weiter entfernt von diesem zu notieren. Nachdenklich und fokussiert konzentrierte sich die Klasse auf die gestellte Aufgabe. In einem anschließenden Rundgang durfte sich jeder die Reviere der anderen anschauen und einen kleinen Einblick in die Dinge erlangen, die den anderen wichtig sind. Der letzte Abschnitt des Tages bestand aus einem kooperativen Spiel, in dem es viel um Kommunikation ging. Zwei Spiele waren möglich: Das NASA-Spiel oder das Spinnennetz-Spiel. Beim Spinnennetz-Spiel sollten die Schülerinnen und Schüler unter bestimmten Abläufen durch ein Netz klettern, das Löcher aufweist. So ist das Ziel, dass alle unter einer bestimmten Anzahl an Bewegungen über das Netz kommen. Dieses Spiel erfordert nicht nur eine gute Kommunikation innerhalb der Gruppe, sondern auch genug Kraft, denn das Spinnennetz besteht aus mehreren Etagen, sodass teilweise auch vereinzelt Schülerinnen und Schüler durch die Löcher gehoben werden müssen. Eine gute Kommunikation erforderte auch das NASA-Spiel, in dem von mehreren Kleingruppen eine NASA-Rakete gebaut werden musste. Ziel des Spiels war es aber nicht nur, eine NASA-Rakete zu entwickeln, sondern auch diese unter allen Gruppen gleich aussehen zu lassen. Erschwert wurde die Kommunikation jedoch dadurch, dass jede Gruppe einen eigenen Raum aufwies und in diesem die Rakete bauen musste. Kommunizieren durfte jeweils immer nur einer aus der Gruppe im Konferenzraum. Zusätzlich dazu gab es nur 20 Minuten Gesprächszeit im Konferenzraum, sodass ein Zeitlimit zusätzlich den Druck erhöhte. 

Nach einer abschließenden gemeinsamen Feedback-Runde mit Pfarrer Nolte begab sich die Klasse mit den Klassenlehrern wieder zurück zur Schule.

 


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